Unwetter

Datum: 07/07/2014 um 19:11
Dauer: 0 Minuten
Einsatzort: Elzach und Umland
Mannschaftsstärke: 110
Fahrzeuge: Florian Elzach 10, Florian Elzach 19, Florian Elzach 23, Florian Elzach 33, Florian Elzach 42, Florian Elzach 44 LF16, Florian Elzach 51, Florian Elzach 59, Florian Oberprechtal 42, Florian Oberprechtal 47


Einsatzbericht:

Gegen 19.11 Uhr wurde die Abteilung Elzach mit dem Alarmstichwort Wassernot alarmiert. Insgesamt mussten über 30 Einsatzstellen abgearbeitet werden. Vollgelaufene Keller, die Teilweise mit bis zu 50 Zentimeter hoch mit Wasser vollgelaufen waren, mussten leer gepumpt werden. Elz und Yacher Bach traten an manchen Stellen über ihre Ufer. In seiner Heftigkeit erinnerte der Starkregen an die verheerenden Unwetter im oberen Elztal Anfang Mai 2013, doch sind die Folgen und die Schäden im Vergleich zu damals wohl doch deutlich geringer ausgefallen.  Die Regenmenge in Oberprechtal lag bei 72 Litern pro Quadratmeter in zwei Stunden, im Bereich Elzach bei 45 Litern in zwei Stunden. In Yach (Untertal, Dorfstraße) und im Bereich Bachere/Herne (also Gemarkungen Prechtal und Biederbach) gab es durch Erdrutsche Behinderungen des Straßenverkehrs. Einem Einsatzwagen des Roten Kreuzes, der dort gerade unterwegs war, musste die Wehr den Weg frei machen. Der Bereich Bachere/Herne wurde über Nacht für den Straßenverkehr gesperrt. Auch wurden mehrere Straßenbereiche der Bundesstraße und Kreisstraße mit Geröll verunreinigt und zum Teil unterspült

Im Verlauf des Einsatzes wurde, laut Wetterbericht, noch mit einer neuen Gewitterfront gerechnet, die dann aber glücklicherweise ausblieb. Die Feuerwehren trafen für diesen Fall aber weitere präventive Maßnahmen.

Die Feuerwehr bedankt sich bei allen Einsatzbeteiligten, aber auch bei der Bevölkerung, die etwa im Falle von vollgelaufenen Kellern, durch Selbsthilfe „zur Abarbeitung der Unwetterlage und ihren Folgen“ beigetragen haben.

Im Einsatz waren rund 110 Personen mit 15 Einsatzfahrzeugen, darunter die Feuerwehren aus Elzach (Abteilungen Elzach und Oberprechtal), Biederbach sowie die zur Verstärkung geholte Feuerwehr Waldkirch. Auch Bürgermeister Roland Tibi und Kreisbrandmeister Jörg Berger waren vor Ort, ebenso die Straßenmeisterei und die Polizei.